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Verhetzt, verfolgt, verjagt?
"Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" und ihre politischen Folgen

Immer häufiger sind Minderheitengruppen auch in Deutschland von Anfeindungen betroffen: Migranten, Juden, Farbige, Flüchtlinge, Homosexuelle oder Obdachlose werden vermehrt im Netz oder auf offener Straße angepöbelt oder gar angegriffen. Diese "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" in Teilen der deutschen Bevölkerung als Abwertung und Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen findet ihre Ursache in lange Zeit vernachlässigten Entwicklungen der Gesellschaft. Verschiedene politische Bewegungen und Parteien haben sich dies zunutze gemacht. Mit der Formel "Deutschland zuerst" und "Wir holen uns unser Land zurück" hat es der Autoritäre Nationalradikalismus inzwischen in den Bundestag geschafft. Der Bielefelder Konflikt- und Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit extremistischen Aktivitäten in der Gesellschaft und erklärt in seinem Vortrag, was zu den aktuellen Entwicklungen geführt hat und welche politischen Folgen die Minderheitendiskriminierungen für die Gesamtgesellschaft haben.

Veranstaltungsdetails

Ort: VHS
Burgplatz 1
45127 Essen
Gebühr: keine Angaben
Erm. Gebühr: keine Angaben
Abschluss:
Kursform:
Plätze:300
Kursnummer:172.1A001F
Beginn:09.01.2018
Ende:09.01.2018
Leitung:



Einzeltermine: ein-/ausblenden

Anbieter

  • Volkshochschule Essen
  • Burgplatz 1
  • 45127 Essen