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Vor 400 Jahren - Der Dreißigjährige Krieg beginnt
Begebenheiten und Ereignisse des Krieges im Spreewald

Am 23. Mai 1618 warfen böhmische Adlige die kaiserlichen Statthalter aus den Fenstern der Prager Burg. Mit diesem "Prager Fenstersturz" begann auf deutschen Boden einer der mörderischsten und längsten Kriege. Ein Religionskonflikt, in dem es eigentlich um die Macht im Reich ging. Natürlich wurde das grausige Geschehen von großen Feldherren bestimmt - Graf Tilly, Albrecht von Wallenstein und König Gustav Adolf von Schweden. Aber es gab auch im Spreewald Persönlichkeiten, deren Betrachtung sich lohnt. So waren in Lübbenau, Schlossherr Johann Siegmund Graf zu Lynar und sein Trompeter, Adam Bagge Teilnehmer der Schlacht bei Breitenfeld (Leipzig) im Oktober 1642. Ganz besonders aber sind zwei Pfarrer zu nennen, die mit ihren Gemeinden vor den marodierenden Truppen in den damal noch urwaldähnlichen Spreewald flohen und so viele Menschen vor Mord, Schändung und Totschlag retteten. Um 1643 flüchtete der Pfarrer Jan Choina, aus Lübbenau auf die Erleninsel "Wotschowska" im Oberspreewald. Der Pfarrer Johann Georg Hutten fand bis 1645 auf der kleinen Insel "Wussagk" bei Schlepzig im Unterspreewald Zuflucht, um dann als die Schweden abgezogen waren, mit seiner Gemeinde nach Lübben zurückzukehren.

Veranstaltungsdetails

Ort: keine Angaben
Gebühr: 3,50 €
Erm. Gebühr: 3,50 €
Abschluss:
Kursform:EV/Vorträge
Plätze:20
Kursnummer:K11-835-7E
Beginn:19.04.2018
Ende:19.04.2018
Leitung:



Einzeltermine: ein-/ausblenden

Anbieter

  • Volkshochschule Dahme - Spreewald
  • Schulweg 1 b
  • 15711 Königs Wusterhausen