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Nanoskopische Abgründe -

Das Wundermaterial Graphen, das aus nur einer Atomlage graphitischem Kohlenstoff besteht, ist seit seiner Entdeckung 2004 Gegenstand intensiver Forschung. Graphen hat einzigartige Eigenschaften. Es ist extrem fest, sehr leicht, nahezu durchsichtig und hat eine enorme elektrische Leitfähigkeit. Um das Material in der Nanoelektronik nutzen zu können, muss das zweidimensionale Graphen in Nanobänder zerteilt werden. Eine Methode hierfür ist das kristallographische Ätzen. Dabei dienen Nanopartikel als Schneidwerkzeuge. Sie bewegen sich entlang bestimmter Richtungen des Graphengitters und erzeugen Ätzgräben - die "nanoskopischen Abgründe". Der Vortrag gibt einen Überblick über das Material Graphen und die Möglichkeiten, es in verschiedenen Bereichen einzusetzen, wie z.B. in nanoelektronischen Bauelementen.
Die Referentin ist Werkstoffwissenschaftlerin und hat in Dresden und Oxford mehr als fünf Jahre an Kohlenstoff-Nanomaterialien geforscht. Zuletzt war sie in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der SCHOTT AG in Mainz tätig. Seit September 2016 ist sie Professorin für Materialwissenschaften im neuen Studiengang Wirtschafts-ingenieurwesen / Materialtechnologien (WIMAT).

Veranstaltungsdetails

Ort: Hochschule Würzburger Str. 45; Raum siehe Plakataushang
Würzburger Str. 45
63739 Aschaffenburg
Gebühr: keine Angaben
Erm. Gebühr: keine Angaben
Abschluss:
Kursform:Veranstaltungstyp
Plätze:80
Kursnummer:120702
Beginn:16.01.2018
Ende:16.01.2018
Leitung:



Einzeltermine: ein-/ausblenden

Anbieter

  • Volkshochschule Aschaffenburg
  • Luitpoldstr. 2
  • 63739 Aschaffenburg