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Giotto und der grandiose Beginn der neuzeitlichen Malerei

Die italienische Malerei des hohen Mittelalters folgte dem strengen und hieratischen Vorbild der byzantinischen Kunst. Im Kontext der geistigen Erkenntnisse des italienischen Frühhumanismus um Dante, Petrarca und Boccaccio, aber auch infolge der epochalen Konflikte in der zeitgenössischen Philosophie zu Beginn des 14. Jahrhunderts und der Welterkenntnis änderte sich allmählich die Kunst. Natur und Mensch rückten ins Zentrum des Interesses. Von den Zeitgenossen gefeiert und bewundert, entwickelte Giotto di Bondone auf der Grundlage bedeutender Vorgänger die Prinzipien der neuzeitlichen Malerei. Er schilderte als erster konsequent die Natur, denn er entdeckte sie als Gegenstand für die Malerei. Der Mensch und seine Leidenschaften finden im Rahmen großer und dramatischer Bilderzählungen ebenfalls ihre bewegende Darstellung. Mit ihm beginnen in der Trecento-Malerei auch die illusionistischen Experimente. Die großen Renaissancetheoretiker wie Vasari wussten, was die Kunst ihm verdankte, und so strahlt sein Ruhm bis auf den heutigen Tag. Er steht am Beginn der Genealogie der großen Namen in der Malerei wie Masaccio, Mantegna, Leonardo und Michelangelo.

Veranstaltungsdetails

Ort: keine Angaben
Gebühr: 12,00 €
Erm. Gebühr: 12,00 €
Abschluss:
Kursform:Einzelveranstaltungen
Plätze:16
Kursnummer:Z1421
Beginn:05.03.2018
Ende:05.03.2018
Leitung:



Einzeltermine: ein-/ausblenden

Anbieter

  • Volkshochschule Alt-/Neuötting - Töging a. Inn e. V.
  • Neuöttinger Str. 32
  • 84503 Altötting