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Das Persönliche Assistenz Budget in Flandern
Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung

Sebastian Dürr
Die UN-Konvention für Rechte von Menschen mit Behinderung schreibt das Recht auf persönliche Assistenz de facto fest. Wie in Deutschland ging auch in Belgien in der Vergangenheit allerdings der größte Teil der staatlichen Unterstützung an Einrichtungen. Dort haben Menschen mit Behinderung wenig oder kein Mitspracherecht bei ihrer Unterstützung. Sie leben in einer Institution und sind nicht Teil einer inklusiven Gesellschaft. Bereits seit dem Jahr 2000 besteht das Persönlichen Assistenz Budget (PAB) vom Grundsatz her. Seit 1.1.2017 wurde dann in Flandern das komplette Finanzierungssystem umgedreht. Gelder fließen jetzt zuerst und ausschließlich an den Menschen mit Behinderung. Dieser entscheidet dann selbst, was damit passiert: Bezahle ich eine Einrichtung, verlasse ich die Einrichtung und regele meine Assistenz selber oder irgendwas dazwischen. Auch in Deutschland gibt es ein Persönliches Budget für Menschen mit Behinderungen. Wo liegen Gemeinsamkeiten, was sind die Unterschiede? Wie wirken sie sich auf die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in Flandern und in Deutschland aus?
Sebastian Dürr ist ehrenamtlicher Botschafter für Onafhankelijk Leven (Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben in Flandern). Außerdem ist er Budgetnehmer in Flandern.
In Kooperation mit FORUM & Fachstelle INKLUSION

Veranstaltungsdetails

Ort: vhs
Katharinenstraße 18
72072 Tübingen
Gebühr: keine Angaben
Erm. Gebühr: keine Angaben
Abschluss:
Kursform:Einzelveranstaltung
Plätze:60
Kursnummer:172-10331V
Beginn:13.02.2018
Ende:13.02.2018
Leitung:
Einzeltermine: ein-/ausblenden

Anbieter

  • Volkshochschule Tübingen
  • Katharinenstr. 18
  • 72072 Tübingen